Geschrieben am 16. Juni 2026 Erfolgreicher Hackathon an der Hochschule Harz: Unser Rückblick Von der ersten Idee zum Prototyp – 24 Stunden Projektarbeit rund um KI und digitale Unterstützung in der Arztpraxis. Am 27. und 28. Mai 2026 haben wir gemeinsam mit dem Fachbereich Automatisierung und Informatik (AI) der Hochschule Harz einen von uns initiierten 24-stündigen Hackathon in Wernigerode umgesetzt. Insgesamt arbeiteten 20 Studierende, 13 Kolleginnen und Kollegen von INDAMED sowie Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende der Hochschule an kreativen Projektideen rund um künstliche Intelligenz, Digitalisierung und praxisnahe Anwendungen. Für uns war das Format ein voller Erfolg. Denn besonders spannend war zu sehen, wie aus ersten Ideen innerhalb kürzester Zeit konkrete Konzepte, Lösungsansätze und Prototypen entstanden. Gleichzeitig zeigten die Ergebnispräsentationen am Ende der Projektarbeit eindrucksvoll, wie viel Kreativität, technisches Können und Engagement in den Teams steckte. Drei Ideen mit starkem Praxisbezug Wir brachten drei eigene Projektideen ein, die sich alle mit einer zentralen Frage beschäftigten: Wie kann künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag in Arztpraxen sinnvoll unterstützen und gleichzeitig Zeit sparen? Eine Projektidee widmete sich einem KI-Assistenten für Support und Hotline. Ziel war es, wiederkehrende Standardanliegen von Kundinnen, Kunden und Partnern schneller zu beantworten und damit Supportstrukturen perspektivisch zu entlasten. Ein weiteres Team beschäftigte sich mit einem KI-Abrechnungsassistenten. Dieser sollte Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, passende Abrechnungsziffern anhand erbrachter Leistungen und Behandlungen vorzuschlagen. So könnte künstliche Intelligenz künftig dabei helfen, Abläufe zu vereinfachen sowie Wissen im Praxisalltag schneller verfügbar zu machen. Das dritte Thema drehte sich um die KI-gestützte Steuerung des Patientenflusses. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Terminvergabe, Wartezeiten und Auslastung intelligenter geplant werden können – etwa unter Berücksichtigung statistischer Erfahrungswerte, besonderer Kalendertage und der medizinischen Dringlichkeit eines Termins. Drei Studierende schlossen sich unseren Projekten an und brachten sich mit eigenen Ideen, großem Einsatz und viel Engagement in die Arbeit ein. Die weiteren Studierenden entwickelten parallel eigene Projektideen. Ein besonderes Highlight: Der Vortrag von Prof. Dr. Horst Zuse Ein Höhepunkt der Veranstaltung war außerdem der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Horst Zuse am Abend des 27. Mai. Als Sohn von Konrad Zuse gab er spannende Einblicke in das Leben und Wirken seines Vaters, der als Konstrukteur und Pionier erster funktionstüchtiger, programmgesteuerter Computer gilt. Prof. Dr. Horst Zuse erzählte anschaulich, wie Konrad Zuse seine Ideen entwickelte, Modell für Modell an seinen Z-Maschinen arbeitete und wie Gesellschaft und Wirtschaft damals auf seine Erfindungen reagierten. Besonders eindrucksvoll war dabei der Blick auf den Erfindergeist, die Ausdauer und den Mut, mit denen Konrad Zuse technische Visionen Realität werden ließ. Zusammenarbeit, Austausch und Durchhaltevermögen Neben der Projektarbeit prägte vor allem der persönliche Austausch die Veranstaltung. Ob bei gemeinsamen Mahlzeiten, in kurzen Pausen oder während der Arbeitsphasen: Immer wieder kamen Studierende, Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende und unsere Kolleginnen und Kollegen miteinander ins Gespräch. Beeindruckend war zudem auch das Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Kaum jemand gönnte sich während der 24 Stunden einen Powernap – stattdessen wurde konzentriert diskutiert, programmiert, konzipiert und weitergedacht. Unser besonderer Dank gilt dem Organisationsteam der Hochschule Harz, insbesondere dem Career Service, dem Rechenzentrum und dem Fachbereich AI. Wir haben uns sehr gefreut, die Projektarbeit in den modernen, gut ausgestatteten und angenehmen Räumlichkeiten der Hochschule Harz durchführen zu dürfen. Ein Format mit Zukunft Die Projektarbeit hat gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Hochschule, Studierenden und Unternehmen sein kann. Für uns war es deshalb eine gelungene Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen, regionale Kontakte zu stärken und uns als Unternehmen mit spannenden Aufgabenfeldern im Bereich Softwareentwicklung, Digitalisierung und künstliche Intelligenz zu präsentieren. Unser Fazit fällt eindeutig aus: Das Format war für uns sehr gelungen und wir können uns gut vorstellen, eine solche Projektarbeit gemeinsam mit der Hochschule Harz zu wiederholen. Vielen Dank an alle Studierenden, Mitarbeitenden der Hochschule Harz, Organisatorinnen und Organisatoren des Hackathons sowie an alle Kolleginnen und Kollegen, die diese besondere Veranstaltung möglich gemacht haben. Bitte akzeptieren Sie die Nutzung von Marketing und Statistik Cookies, um dieses Video ansehen zu können.